Vegane Ernährung: Das musst du beachten!


Vegane Ernährung ist längst kein Nischentrend mehr. Immer mehr Menschen stellen aus gesundheitlichen, ethischen oder ökologischen Gründen auf eine vollwertige pflanzliche Ernährung um – und stehen dann vor ganz praktischen Fragen: Wie decke ich meinen Proteinbedarf? Was ist mit Vitamin B12? Ist vegane Ernährung für Sport, Schwangerschaft oder Kinder geeignet?

In diesem Ratgeber bekommst du einen realistischen, wissenschaftlich fundierten und gleichzeitig praxisnahen Überblick. Ich begleite dich hier in der Rolle als Personal Trainer, Ernährungsberater und Mental-Coach: Mit klaren Fakten, konkreten Empfehlungen und Motivation, statt Dogmen.

Was bedeutet vegane Ernährung?

Bevor wir in Details einsteigen, klären wir, wovon wir überhaupt sprechen. Dieser Abschnitt holt dich ab, wenn du gerade erst beginnst, dich mit veganer Ernährung zu beschäftigen – oder Begriffe wie „pflanzenbasiert“ und „vegetarisch“ durcheinanderwirfst.

Definition – was ist vegane Ernährung?

Unter veganer Ernährung versteht man eine Ernährungsweise, bei der alle tierischen Produkte konsequent gemieden werden. Dazu gehören:

  • Fleisch und Wurst
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Milch und Milchprodukte (Käse, Joghurt, Quark, Butter)
  • Eier
  • Honig
  • Produkte mit versteckten tierischen Bestandteilen (z. B. Gelatine, Molkepulver, einige E-Stoffe)

Im Fokus stehen:

  • Gemüse & Obst
  • Vollkorngetreide (z. B. Hafer, Dinkel, Vollkornreis, Quinoa)
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Soja)
  • Nüsse & Samen
  • Pflanzliche Öle & Fette
  • Angereicherte Produkte (z. B. Pflanzenmilch mit Calcium/B12, Margarine mit Vitamin D)

Typische W-Fragen:

  • Was heißt „vegan essen“ konkret im Alltag?
  • Welche Lebensmittel sind in der veganen Ernährung erlaubt, welche nicht?
  • Wo verstecken sich tierische Inhaltsstoffe?

Vorteile & Chancen einer gut geplanten veganen Ernährung

Jetzt wird es spannend: Was bringt dir eine gut geplante vegane Ernährung gesundheitlich und gesellschaftlich wirklich? In diesem Kapitel geht es um Chancen – nicht um Ideologie.

Gesundheitliche Vorteile – was sagt die Wissenschaft?

Große Übersichtsarbeiten zeigen, dass pflanzenbetonte und vegane Ernährungsformen mit verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen verbunden sein können:

  • Häufig niedrigeres Körpergewicht/BMI
  • Bessere Blutfettwerte (weniger LDL-Cholesterin)
  • Verbesserte Blutzuckerwerte, weniger Typ-2-Diabetes
  • Geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und teilweise Krebsarten [1]

Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit (2023) zeigt, dass vegetarische und vegane Ernährungsformen im Schnitt mit günstigeren Blutfett- und Blutzuckerwerten sowie einem reduzierten Risiko für Diabetes, Herzkrankheiten und bestimmte Krebsarten assoziiert sind. [2]

Wichtig: Diese Daten sind überwiegend beobachtend. Sie zeigen Zusammenhänge, aber keine 1:1-Kausalität. Trotzdem ist der Trend klar: Wer sich vollwertig pflanzlich ernährt, isst meist automatisch:

  • mehr Ballaststoffe
  • mehr sekundäre Pflanzenstoffe
  • weniger gesättigte Fettsäuren
  • weniger hochverarbeitete Fleischprodukte

… und genau das wirkt sich positiv auf Herz, Gefäße, Darm und Stoffwechsel aus. [3]

Umwelt & Ethik – mehr als nur Essen

Eine vegane Ernährung reduziert im Schnitt:

  • den individuellen CO₂-Fußabdruck
  • den Flächen- & Wasserverbrauch
  • Tierleid durch intensive Nutztierhaltung

Die aktualisierte Position der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont, dass eine Ernährung mit deutlicher Reduktion tierischer Produkte sowohl gesundheitlich als auch ökologisch vorteilhaft sein kann. [4]

Das bedeutet nicht, dass jede vegane Ernährung automatisch gesund und nachhaltig ist (Stichwort: vegane Fertigpizza, Süßigkeiten & Co.). Aber: Wenn du Vollwert-Lebensmittel priorisierst, kannst du gleichzeitig etwas für deine Gesundheit und die Umwelt tun.

Kritische Nährstoffe in der veganen Ernährung & wie du Mängel vermeidest

Hier kommen wir zur harten Wahrheit: Eine vegane Ernährung kann gesundheitsfördernd, aber auch mangelhaft sein – je nachdem, wie du sie umsetzt. Die DGE nennt insbesondere Vitamin B12 als kritisch, daneben weitere mögliche Problemnährstoffe. [5]

Dieser Abschnitt ist dein Ernährungs-Sicherheitssystem.

Übersicht – diese Nährstoffe sind bei veganer Ernährung besonders wichtig

Typisch potenziell kritische Nährstoffe:

  • Vitamin B12
  • Vitamin D
  • Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA)
  • Calcium
  • Eisen
  • Zink
  • Jod
  • Selen
  • Protein (inkl. essentielle Aminosäuren)

Tabelle: Kritische Nährstoffe & praktische Quellen

Nährstoff Richtwert Erwachsener (ca.)* Vegane Quellen (Beispiele) Praxis-Tipp
Vitamin B12 4 µg/Tag Supplement (Tabletten, Tropfen), angereicherte Pflanzenmilch Immer supplementieren, regelmäßige Blutkontrollen
Vitamin D 800–1000 IE/Tag (bei wenig Sonne) Supplement, angereicherte Margarine/Drinks In unseren Breitengraden oft sinnvoll – egal ob vegan oder nicht
Omega-3 (EPA/DHA) 250–500 mg/Tag Algenöl-Kapseln, indirekt aus ALA (Leinsamen, Chiasamen, Walnüsse) Optimal: Kombination aus ALA-reicher Ernährung + Algenöl
Calcium 1000 mg/Tag Angereicherte Pflanzenmilch, Tofu mit Calcium, Sesam/Tahini, Grünkohl 2–3 calciumreiche Quellen täglich einbauen
Eisen 10–15 mg/Tag Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Haferflocken, Kürbiskerne, Vollkornbrot Mit Vitamin C kombinieren (Paprika, Orange), Kaffee/Tee zu Mahlzeiten einschränken
Zink 7–10 mg/Tag Vollkorn, Nüsse, Hülsenfrüchte, Kürbis- & Sonnenblumenkerne Phytatgehalt durch Einweichen/Keimen reduzieren
Jod 150–200 µg/Tag Jodiertes Speisesalz, Meeresalgen (vorsichtig dosiert), Supplement Algen nur dosiert (zu hohe Jodmengen riskant), auf jodiertes Salz achten
Selen 60–70 µg/Tag Paranüsse (1–2 pro Tag), Vollkorn, Hülsenfrüchte Auf Herkunft achten: Selengehalt schwankt regional
Protein 0,8 g/kg KG (Basis), 1,2–2,0 g/kg bei Sport Hülsenfrüchte, Tofu/Tempeh, Sojajoghurt, Seitan, Nüsse, Lupinenprodukte Auf Kombination achten (Hülsenfrüchte + Getreide)

*Richtwerte je nach Quelle und Land teils leicht unterschiedlich – individuelle Empfehlungen mit Fachperson abklären.

Vitamin B12 – das absolute Muss

Nahezu alle relevanten Fachgesellschaften sind sich einig: Ohne Vitamin-B12-Supplement ist eine vegane Ernährung langfristig nicht sicher. [5]

  • Pflanzliche Lebensmittel enthalten kein zuverlässiges B12 (Fermente, Algen etc. sind nicht ausreichend sicher belegt).
  • Eine Unterversorgung kann zu irreversiblen Nervenschäden, Blutbildveränderungen und Müdigkeit führen.

Empfehlung (allgemein, nicht individuell):

  • Täglich z. B. 250–500 µg Cyanocobalamin oder
  • Mehrfach wöchentlich höher dosiert (z. B. 1000 µg) – abhängig von der Form und Resorption.
  • Alle 1–2 Jahre B12 im Blut checken (Holotranscobalamin, ggf. Methylmalonsäure).

Protein & Muskelaufbau in der veganen Ernährung

Als Personal Trainer ist das mein Lieblings-Mythos: „Mit veganer Ernährung kann man keine Muskeln aufbauen.“ – Doch, kann man. Man muss nur bewusst planen.

Die empfohlene Proteinzufuhr:

  • Allgemeine Basis: ca. 0,8 g Protein/kg Körpergewicht/Tag. [6]
  • Aktive Menschen / Kraftsportler: ca. 1,4–2,0 g/kg KG/Tag, je nach Trainingsumfang und Ziel. [7]

Vegane Proteinquellen:

  • Tofu, Tempeh, Sojagranulat, Edamame
  • Lupinenprodukte, Seitan
  • Linsen, Bohnen, Kichererbsen
  • Haferflocken, Quinoa, Vollkornprodukte
  • Nüsse & Samen
  • Vegane Proteinpulver (Erbse, Reis, Soja, Hanf)

Praxis-Tipp: Plane zu jeder Hauptmahlzeit eine klare Proteinquelle ein (ca. 20–40 g Protein) und nutze bei hohem Bedarf zusätzlich Proteinshakes.

Vegane Ernährung im Alltag – dein praktischer Leitfaden

Jetzt bringen wir die Theorie auf den Teller. In diesem Kapitel zeige ich dir, wie du vegane Ernährung im Alltag mit Job, Familie und Training verbinden kannst.

Deine vegane Basis-Vorratskammer

Mit einem schlauen Vorrat wird vegane Ernährung im Alltag stressfrei:

Trockenvorrat:

  • Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen – getrocknet oder in Dosen)
  • Vollkornreis, Vollkornnudeln, Haferflocken, Quinoa, Couscous, Bulgur
  • Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Cashews), Samen (Leinsamen, Chia, Sonnenblumenkerne)
  • Nussmuse (Erdnussmus, Mandelmus, Tahini)
  • Tomaten aus der Dose, passierte Tomaten, Kokosmilch
  • Jodiertes Salz, Gewürze, Hefeflocken

Kühlschrank & Gefrierschrank:

  • Frisches Gemüse & Obst (ggf. saisonal und regional planen)
  • Tofu, Tempeh, vegane Joghurts
  • Angereicherte Pflanzenmilch (Calcium, B12, Vitamin D)
  • Tiefkühlgemüse, Beeren, Kräuter

Mit dieser Basis kannst du in wenigen Minuten vollwertige Gerichte zaubern: Chili sin Carne, Curry, Pasta mit Linsenbolognese, Overnight Oats, Smoothies, Bowls.

Beispiel-Tagesplan – vegane Ernährung für einen aktiven Alltag

Mahlzeit Beispielgericht Fokus-Nährstoffe
Frühstück Overnight Oats mit Haferflocken, Sojajoghurt, Beeren, Leinsamen, Nüssen Kohlenhydrate, Protein, Omega-3, Ballaststoffe
Snack 1 Apfel + Handvoll Mandeln Healthy Fats, Ballaststoffe
Mittagessen Quinoa-Bowl mit Kichererbsen, Ofengemüse, Tahini-Dressing Protein, Eisen, Calcium, Zink
Snack 2 (pre-workout) Vollkornbrot mit Hummus und Paprika Kohlenhydrate, Protein
Abendessen Linsen-Bolognese mit Vollkornspaghetti + Salat Protein, Eisen, Ballaststoffe
Optional: Post-Workout Veganer Proteinshake (Erbsen- oder Sojaprotein) Protein (Muskelaufbau/-erhalt)

Vegane Ernährung in verschiedenen Lebenssituationen

Hier gehen wir einen Schritt weiter: Wie passt du vegane Ernährung an, wenn du schwanger bist, Kinder hast, älter wirst oder intensiv trainierst?

Vegane Ernährung & Sport / Muskelaufbau

Wie oben erwähnt, sind 1,4–2,0 g Protein/kg KG für Sportler ein sinnvoller Bereich. [7]

Praxis-Hacks für vegane Athleten:

  • Protein pro Mahlzeit mitdenken (20–40 g)
  • Kombinationen nutzen (z. B. Reis + Bohnen, Brot + Hummus, Linsen + Vollkornnudeln)
  • Leicht verfügbare Post-Workout-Option: Smoothie mit Banane, Sojadrink und Proteinpulver
  • Auf Eisen, B12, Calcium, Omega-3 besonders achten – hier lohnt sich eine individuelle Beratung

Vegane Ernährung in Schwangerschaft & Stillzeit

Die Datenlage zu veganer Ernährung in der Schwangerschaft ist noch relativ begrenzt – aber sie wächst. Systematische Reviews zeigen:

  • Vegane Schwangere haben tendenziell niedrigere Protein- und Mikronährstoffaufnahme als omnivore Schwangere.
  • Supplementiertes Vitamin B12 scheint B12-Spiegel von Mutter und Kind ausreichend zu sichern. [8]
  • Teilweise wird ein etwas geringeres Geburtsgewicht und ein erhöhtes Risiko für „small for gestational age“ (SGA) beschrieben, was wahrscheinlich mit der insgesamt geringeren Energie- und Proteinaufnahme zusammenhängt. [9]

Andere aktuelle Arbeiten kommen zu dem Schluss, dass gut geplante vegetarische/vegane Ernährungsformen mit ausreichender Energie- und Nährstoffzufuhr (inkl. Supplemente) in Schwangerschaft und Stillzeit möglich sind, solange kritische Nährstoffe konsequent beachtet und regelmäßig kontrolliert werden.

Die DGE bleibt bei vulnerablen Gruppen (Schwangere, Stillende, Kinder, Ältere) vorsichtig und gibt keine klare Empfehlung für oder gegen eine vegane Ernährung, betont aber die Notwendigkeit einer sehr guten Planung und medizinischen Begleitung. [10]

Konkrete To-do’s, wenn du schwanger bist und dich vegan ernähren möchtest:

  • Frühzeitig professionelle Beratung (Ernährungsberatung mit Schwerpunkt vegan + Gynäkologie).
  • Obligatorische Supplemente (meist B12, D, ggf. DHA aus Algen, Folsäure, Jod – immer individuell abklären).
  • Regelmäßige Kontrollen von: B12, Ferritin (Eisenspeicher), Vitamin D, ggf. Jodstatus.
  • Auf ausreichende Gesamtenergiezufuhr achten – viele „Clean-Eating“-Veganer essen unbewusst zu wenig Kalorien.

Vegane Ernährung bei Kindern & Jugendlichen

Bei Kindern und Jugendlichen ist der Nährstoffbedarf pro kg Körpergewicht höher, und Fehler wirken sich stärker aus, weil Wachstum und Gehirnentwicklung auf eine optimale Versorgung angewiesen sind.

Die DGE ist zurückhaltend: Sie kann für Kinder und Jugendliche keine klare Empfehlung zugunsten einer veganen Ernährung aussprechen, betont aber, dass sie unter bestimmten Bedingungen möglich ist – mit konsequenter Supplementierung, sorgfältiger Planung und regelmäßigen Kontrollen. [5]

Wenn du dein Kind vegan ernähren möchtest:

  • Hol dir unbedingt eine qualifizierte Fachkraft ins Boot (Kinderarzt/Kinderärztin + Ernährungsfachkraft).
  • B12, D, Jod und ggf. weitere Nährstoffe müssen zuverlässig gedeckt sein.
  • Wachstums- und Entwicklungsverlauf engmaschig kontrollieren.

Vegane Ernährung im Alter

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für:

  • Muskelabbau (Sarkopenie)
  • Vitamin-D- und Proteinmangel
  • Probleme mit Kauapparat & Verdauung

Eine gut geplante vegane Ernährung kann auch im Alter funktionieren, erfordert aber besondere Aufmerksamkeit für:

  • Proteinzufuhr (tendenziell eher am oberen Bereich, z. B. 1,2–1,5 g/kg KG)
  • Calcium, Vitamin D, B12, Omega-3
  • Leicht verdauliche Gerichte (z. B. pürierte Hülsenfrüchte, weiches Gemüse, Suppen, Shakes)

Typische Herausforderungen & Kritik – und wie du klug damit umgehst

Kein Ernährungsstil ist perfekt. In diesem Abschnitt gehe ich auf Kritikpunkte an der veganen Ernährung ein – und wie du ihnen sachlich und pragmatisch begegnest.

„Ist vegane Ernährung nicht voll der Nährstoff-Fail?“

Kritikpunkt: „Ohne tierische Produkte geht doch alles kaputt.“

Realität:

  • Ja, eine ungünstig zusammengestellte vegane Ernährung kann zu Mängeln führen.
  • Aber eine ungünstig zusammengestellte Mischkost kann das genauso.

Der entscheidende Punkt ist nicht „vegan vs. nicht vegan“, sondern:

  • Wie bewusst planst du deine Ernährung und deckst deine Nährstoffe ab?

Die aktuelle DGE-Position sagt im Kern: Eine vegane Ernährung kann für die Allgemeinbevölkerung gesundheitsfördernd sein, wenn kritische Nährstoffe (v. a. B12) abgedeckt sind und die Ernährung gut geplant ist. [10]

„Mit veganer Ernährung baut man keine Muskeln auf“

Wie oben gezeigt: Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist Proteinmenge & -qualität entscheidend, nicht die Quelle. Mit einer Kombination aus Soja, Hülsenfrüchten, Vollkorn und ggf. Proteinpulvern lässt sich der Bedarf problemlos decken. [7]

Soziale & psychologische Herausforderungen

Familienessen, Restaurantbesuche, Reisen – hier kann vegane Ernährung emotional und sozial herausfordernd sein.

Als Mental-Coach empfehle ich dir:

  • Fokus auf Lösungen statt Rechtfertigung („Ich bringe etwas mit“, „Lasst uns ein Restaurant mit veganer Option wählen“).
  • Kein Alles-oder-Nichts-Denken: Wenn es mal nicht perfekt vegan läuft, heißt das nicht, dass „alles umsonst“ war.
  • Community suchen: Vegane Kochabende, Online-Communities, Sportgruppen – gemeinsam ist leichter.

Praktische Tools, Tabellen & Rechner für deinen veganen Lebensstil

Damit dein Wissen nicht nur im Kopf bleibt, sondern in konkretes Handeln übergeht, hier Vorschläge für Tools & Mehrwert-Elemente.

Interaktiver Nährstoff- & Tagesbedarf-Rechner (Idee für dein Projekt)

Funktion (Idee):

  • Nutzer gibt ein: Alter, Geschlecht, Körpergewicht, Aktivitätslevel, Ziel (Abnehmen, Halten, Muskelaufbau).
  • Der Rechner gibt aus:
    • geschätzten Energiebedarf
    • Proteinbereich (z. B. 1,2–1,6 g/kg bei moderatem Training) [11]
    • grobe Orientierung für Fett- und Kohlenhydratverteilung
    • Hinweise zu kritischen Nährstoffen in der veganen Ernährung (B12, D, Calcium, Eisen, Jod etc.)

FAQ – Häufige W-Fragen zur veganen Ernährung

Ist vegane Ernährung gesund?

Kurzantwort für Leser (Snippet-tauglich):
Eine gut geplante vegane Ernährung kann gesundheitsfördernd sein, wenn kritische Nährstoffe (v. a. Vitamin B12, D, Jod, Eisen, Calcium, Omega-3) bewusst gedeckt und bei Bedarf supplementiert werden. Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen Vorteile bei Herz-Kreislauf-Risiko, Blutfettwerten und Übergewicht. [2]

Ist vegane Ernährung für Kinder geeignet?

Möglich, aber anspruchsvoll. Fachgesellschaften empfehlen hier eine sehr sorgfältige Planung, konsequente Supplementierung und engmaschige Kontrollen. Wenn du dein Kind vegan ernähren möchtest, solltest du das immer mit Kinderarzt und Ernährungsberatung absprechen. [5]

Muss ich bei veganer Ernährung zwingend Nahrungsergänzungsmittel nehmen?

Ja, bei Vitamin B12 praktisch immer. Bei Vitamin D, Jod, Omega-3 und ggf. anderen Nährstoffen kommt es auf Lebensstil, Laborwerte, Sonneneinstrahlung und individuelle Faktoren an – lass dich hier professionell beraten. [5]

Kann ich mit veganer Ernährung Muskeln aufbauen?

Ja. Entscheidend sind:

  • ausreichende Gesamtkalorien
  • 1,4–2,0 g Protein/kg KG/Tag
  • progressive Trainingsreize (Krafttraining)
  • gute Verteilung über den Tag (20–40 g Protein pro Mahlzeit) [5]

Fazit – Ist vegane Ernährung etwas für dich?

Vegane Ernährung ist kein Wundermittel – aber ein mächtiges Werkzeug.

Wenn du:

  • bereit bist, dich ein bisschen einzuarbeiten,
  • deine Nährstoffversorgung bewusst planst,
  • bereit bist, bei B12 (und ggf. weiteren Nährstoffen) zu supplementieren,
  • und deine Ernährung auf vollwertige pflanzliche Lebensmittel statt auf Fertigprodukte stützt,

… dann kann vegane Ernährung:

  • deine Gesundheit unterstützen,
  • beim Gewichtsmanagement helfen,
  • deine sportlichen Ziele begleiten
  • und gleichzeitig deinen ökologischen Fußabdruck senken. [2]

Als Coach ist mir wichtig: Du musst nicht von heute auf morgen perfekt „100 % vegan“ sein. Schon jede tierische Mahlzeit, die du durch eine pflanzliche Alternative ersetzt, ist ein Schritt – für deinen Körper und für den Planeten.


Quellen

  1. PMC11095673 – Cardiovascular Health and Vegan Diets
  2. Uni Freiburg – Evidence of a vegan diet (Umbrella Review)
  3. ResearchGate – Vegan Diet and Cardiovascular System
  4. DGE – Update Position on Vegan Diet
  5. Ernährungs Umschau – DGE Position Special
  6. Enervit – Protein Needs Guide
  7. PMC2117006 – Dietary protein for athletes
  8. MDPI – Nutrients: Vegan Pregnancy and B12
  9. ScienceDirect – Pregnancy outcomes in vegan diets
  10. PIK Potsdam – Update DGE Position Vegan Diet (PDF)
  11. JISSN – International Society of Sports Nutrition Position Stand

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David Bachmeier

TÜV-zertifizierter Personal Trainer, Berater & Therapeut
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