Lohnt sich prepmymeal?

Ein vorgefertigter Ernährungsplan ist auf einem Klemmbrett übersichtlich dargestellt.

Wenn du „prepmymeal“ googelst, stehst du meistens vor einer konkreten Frage:
Bringt mir dieser Meal-Prep-Service im Alltag wirklich etwas – für meine Gesundheit, meine Fitnessziele und meinen Geldbeutel?

Als Personal Fitness Trainer, Ernährungsberater und Mental-Coach schaue ich auf Prepmymeal nicht nur als „praktische Tiefkühlbox“, sondern als Baustein in einem kompletten Lebensstil: Ernährung, Training, Zeitmanagement, Stresslevel.

In diesem Artikel bekommst du:

  • eine ehrliche, strukturierte Bewertung von Prepmymeal
  • eine klare Antwort auf die Frage: „Lohnt sich Prepmymeal für mich persönlich?“
  • konkrete Praxistipps, wie du den Service sinnvoll in deinen Alltag einbauen kannst

Was ist Prepmymeal? – Konzept & Versprechen

Bevor wir über „lohnt sich“ sprechen, muss klar sein, was Prepmymeal überhaupt anbietet.

Prepmymeal ist ein deutscher Lieferdienst für fertige, tiefgekühlte Fitnessgerichte. Laut Hersteller:

  • werden die Gerichte fertig gekocht, tiefgekühlt und per Express geliefert,
  • bestehen sie aus natürlichen Zutaten ohne zugesetzten Zucker und ohne Zusatzstoffe,
  • sind sie in 7–8 Minuten in Pfanne oder Mikrowelle essfertig,
  • gibt es über 50 verschiedene Gerichte mit Fokus auf High Protein, Low Carb, veganen Optionen usw.[1]

Kurz gesagt: Prepmymeal will dir das komplette Einkaufen, Kochen und Abwiegen abnehmen – und gleichzeitig Fitnesswerte liefern, die besser sind als bei klassischem Lieferdienst oder Tiefkühlpizza.

Wie funktioniert Prepmymeal genau?

In diesem Kapitel schauen wir uns an, wie der Service konkret abläuft – von der Bestellung bis zum Essen auf dem Teller. So kannst du einschätzen, ob das mit deinem Alltag kompatibel ist.

Bestellung, Lieferung & Zubereitung

1. Bestellung
Du wählst auf der Website:

  • eine Boxgröße (z. B. 6, 12, 18 oder 24 Meals),
  • entweder eine fertige Box (z. B. Bestseller-Box, Abnehm-Box, Body-Challenge) oder
  • stellst dir deine Custom Box mit einzelnen Gerichten zusammen.[2]

2. Lieferung

  • Die Gerichte kommen tiefgekühlt per Express.
  • Es wird nach Angaben des Unternehmens in ganz Deutschland und Österreich geliefert.[3]
  • Du kannst in vielen Fällen einen Wunschtag wählen.

3. Zubereitung

  • Die Gerichte werden im Gefrierfach gelagert.
  • Du erwärmst sie in der Mikrowelle oder Pfanne in ca. 7–8 Minuten.[3]

Praxis-Check als Coach:
Wenn du abends oft keine Energie zum Kochen hast, ist die Kombination „Tiefkühlfach öffnen → 7 Minuten → vollwertige Mahlzeit“ ein echter Hebel. Für viele ist das der Unterschied zwischen „geplant essen“ und „doch wieder liefern lassen“.

Zutaten & Qualität – wie „clean“ sind die Gerichte wirklich?

Prepmymeal bewirbt:

  • 100 % natürliche Zutaten,
  • kein zugesetzter Zucker,
  • keine Zusatzstoffe.[1]

Im Sortiment finden sich u. a.:

  • klassische Fitnessgerichte wie Hähnchen-Reis-Brokkoli,
  • Bowls mit Süßkartoffeln, Currys, Pasta,
  • spezielle Boxen wie Curry Abnehm-Box mit kalorienärmeren Gerichten.[4]

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sind wichtig:

  • Proteinmenge: Viele Gerichte sind als High-Protein-Mahlzeiten ausgelegt und liefern damit einen Vorteil für Sättigung und Muskelerhalt, besonders in Diätphasen. Studien zeigen, dass höherer Proteingehalt beim Abnehmen helfen und die fettfreie Masse besser erhalten kann.[5]
  • Nährwertprofile: Die Makros sind meist klar deklariert (kcal, Protein, Kohlenhydrate, Fett), was das Tracking vereinfacht.

Coach-Fazit:
Im Gegensatz zu vielen klassischen Fertiggerichten bewegt sich Prepmymeal – laut eigenen Angaben – eher im Bereich „Fitness-Convenience“ statt Ultra-Processed-Food. Das kann ein guter Kompromiss sein, wenn du zwar „besser essen“ willst, aber nicht jeden Tag frisch kochen kannst oder willst.

Preis-Leistungs-Analyse – wie viel kostet Prepmymeal wirklich?

Jetzt kommen wir zum Punkt, an dem die meisten innerlich schlucken: Preis pro Portion.

Auf Basis der offiziellen Angaben (Stand aktuell):

  • Preise pro Mahlzeit liegen grob zwischen 8,49 € und ca. 9,99 €,
  • In größeren Boxen und bei XL-Portionen sinkt der effektive Portionspreis teils auf um die 5–7 €.[1]

Trustpilot-Bewertungen zeigen:

  • Viele loben Geschmack und Auswahl,
  • Kritik gibt es öfter bei Preispolitik, Service und Abo-Transparenz („teuer“, „Abo unklar“).[6]

Mini-Kostenvergleich (Beispiel)

Option Kosten pro Mahlzeit (ungefähr) Kommentar
Prepmymeal (XL-Box) ca. 6–7 € inklusive Proteinfokus & tiefgekühlte Lieferung
Klassischer Lieferdienst 10–18 € meist mehr kcal, weniger Nährwert-Kontrolle
Selbst kochen (frisch, Budget) ca. 3–7 € günstiger, aber Zeit & Kochskills nötig

Coach-Sicht:
Rein finanziell ist Selbstkochen fast immer günstiger. Studien zeigen aber auch, dass viele Erwachsene aus Zeit- und Stressgründen schlicht nicht regelmäßig kochen – und dann zu Take-away, Lieferdienst oder sehr stark verarbeiteten Produkten greifen.[7]
Wenn Prepmymeal dir hilft, stattdessen planbare, proteinreiche und kalorisch überschaubare Mahlzeiten zu essen, kann sich der Preis über bessere Ernährung, weniger Food-Waste und weniger Spontan-Bestellungen relativieren.



KI generiertes Bild
KI generiert


Zielgruppen-Check – für wen lohnt sich Prepmymeal wirklich?

Hier wird es spannend. „Lohnt sich prepmymeal?“ ist keine Ja/Nein-Frage. Es hängt von deinen Zielen & deinem Alltag ab.

Prepmymeal zum Abnehmen

Beim Abnehmen geht es um:

  • Energiedefizit (Kalorien unter Bedarf),
  • Sättigung,
  • Konstanz.

Prepmymeal bietet u. a. eine “Abnehm-Box” mit kalorienärmeren Currys an.[8]

Vorteile für die Diät:

  • Fixe Kalorienangaben pro Gericht
  • Meist hoher Proteinanteil, was die Sättigung verbessert und Muskelerhalt unterstützt[5]
  • Kein „Kochen müssen“ nach einem langen Tag → weniger Ausreden

Studien zu vorportionierten Mahlzeiten und Mahlzeitenersatzprogrammen zeigen, dass fertige, portion-kontrollierte Mahlzeiten die Gewichtsabnahme unterstützen können, weil sie die Einhaltung der Kalorienvorgaben erleichtern.[9]

Für wen es sich beim Abnehmen lohnt:

  • Du bist im Alltag gestresst und greifst sonst oft zu Lieferdienst / Fast Food,
  • Du tust dich schwer mit Selbstportionierung,
  • Du brauchst klare Strukturen (z. B. 1–2 Prepmymeal-Meals am Tag + definierte Snacks).

Für wen eher nicht:

  • Du liebst Kochen und hast Zeit dafür,
  • Du bist bereits sehr diszipliniert beim Selbstkochen und Abwiegen.

Prepmymeal für Muskelaufbau & Performance

Für Muskelaufbau brauchst du:

  • Ausreichend Kalorien,
  • Protein (in der Regel 1,6–2,2 g/kg Körpergewicht),
  • Sinnvolle Verteilung über den Tag.[5]

Prepmymeal punktet hier mit:

  • Vielen High-Protein-Gerichten,
  • Klar einsehbaren Makros,
  • Verlässlicher Portionsgröße.

So kannst du Prepmymeal im Aufbau einsetzen:

  • 1–2 Prepmymeal-Gerichte als fixe Proteinanker am Tag,
  • Zusätzliche Kalorien über Haferflocken, Nüsse, Öle, Shakes etc.,
  • Ideal an Tagen, an denen du abends spät vom Training kommst und sicherstellen willst, dass du noch eine vollwertige Mahlzeit bekommst.

Aber: Für echten massiven Aufbau kann es sein, dass du mehr Kalorien brauchst als viele Gerichte bieten. Dann musst du gezielt aufstocken (z. B. mehr Reis, mehr Öl).

Prepmymeal für vielbeschäftigte Menschen & Alltag

Hier liegt meiner Meinung nach die größte Stärke von Prepmymeal.

Typische Problemlage:

  • Lange Arbeitstage,
  • Wenig Energie zum Kochen,
  • Gleichzeitig der Wunsch, besser zu essen als nur Pizza oder belegtes Brötchen.

Prepmymeal hilft dir:

  • Zeit zu sparen (Einkauf + Kochen + Abwasch),
  • Trotzdem eine strukturierte, halbwegs „clean“ aussehende Ernährung zu haben,
  • Mental vom „Was esse ich heute?“ wegzukommen → Entscheidungsstress sinkt.

Aus Mental Coaching-Sicht ist das ein Gamechanger: Je weniger Willenskraft und Entscheidungen du pro Tag für Essen verballerst, desto mehr Energie bleibt für Training, Job, Familie.

Vor- und Nachteile von Prepmymeal – ehrliche Bewertung

Statt nur „Ja super“ oder „viel zu teuer“, hier eine sachliche Übersicht.

Vorteile (Pro)

  • Zeitersparnis: Kein Einkaufen, Schneiden, Kochen, kaum Abwasch.
  • Planbarkeit: Fixe Makros; du kannst deine Kalorien und Proteine leicht tracken.
  • Besser als viele Alternativen: In der Regel nährstoffbewusster als Lieferpizza, Döner & Co.
  • Varietät: Große Auswahl an Gerichten (auch XL-Portionen, vegane Optionen etc.).[1]
  • High Protein: Unterstützt Diät & Muskelaufbau besser als klassische Fertiggerichte.[5]

Nachteile (Contra)

  • Preis: Deutlich teurer als konsequent selbst zu kochen.[2]
  • Service-Themen: In Bewertungen werden gelegentlich Lieferprobleme, fehlende Gerichte, langsamer Support und Unklarheiten beim Abo kritisiert.[6]
  • Abhängigkeit: Wer sich komplett auf fertige Gerichte verlässt, entwickelt keine eigenen Kochskills; Studien zeigen, dass Menschen, die häufiger selbst kochen, im Schnitt bessere Ernährungsqualität und weniger Übergewicht haben.[7]

Pro-/Contra-Tabelle

Bereich Pro Contra
Zeit enorme Ersparnis weniger Koch-Routine
Ernährung High Protein, klare Makros weniger Einfluss auf Zutatenherkunft
Geld günstiger als Lieferdienst teurer als selber kochen
Flexibilität viele Gerichte, verschiedene Boxen an Produktpalette gebunden
Service viele positive Bewertungen einzelne Berichte über Serviceprobleme

Prepmymeal vs. Alternativen – was passt zu deinem Lifestyle?

Damit du eine fundierte Entscheidung triffst, vergleichen wir Prepmymeal mit anderen typischen Optionen.

Vergleichstabelle

Option Zeitaufwand Ernährungsqualität Kosten Kommentar
Prepmymeal sehr gering mittel bis hoch mittel ideal bei wenig Zeit & Fitness-Fokus
Selbst kochen hoch hoch (Kontrolle) gering beste Option, braucht aber Zeit
Lieferdienst gering niedrig bis mittel hoch oft Kalorien-Falle
Supermarkt-Fertiggerichte gering niedrig bis mittel gering günstig, aber weniger Fitnessfokus

Coach-Einordnung:
Ich sehe Prepmymeal als Hybrid-Lösung: Deutlich besser als „irgendwas schnell bestellen“, aber nicht als Ersatz für grundlegende Ernährungskompetenz. Für viele ist es sinnvoll, 2–4 Prepmymeal-Gerichte pro Woche als „Sicherheitsnetz“ zu nutzen und den Rest selbst zu kochen.

Häufige Fragen (FAQ) – die wichtigsten W-Fragen zu Prepmymeal

Lohnt sich Prepmymeal wirklich?
Ja, wenn du oft am Kochen scheiterst (Zeit/Energie), deine Ernährung strukturieren willst und bereit bist, etwas mehr pro Mahlzeit zu zahlen. Eher nein, wenn du gerne kochst und dein Budget knapp ist.

Ist Prepmymeal gesund?
Gegenüber Lieferdienst & Pizza: In der Regel deutlich besser, vor allem durch mehr Protein und klaren Makros.[1] Gegenüber ideal selbst gekochter Vollwertküche: Tendenziell unterlegen, aber dafür viel praktischer. Wichtig ist, insgesamt auf ausreichend Gemüse und Ballaststoffe zu achten.[7]

Ist Prepmymeal eine Abo-Falle?
Prepmymeal bietet Abo-Optionen und Probierpakete an.[10] Verbraucherschutz-Portale und Trustpilot-Stimmen kritisieren vereinzelt den Bestellprozess.[11]
Coach-Tipp: Nimm dir 5 Minuten für die Bestellmaske. Achte darauf, ob es eine Einmalbestellung oder ein Abo ist.

Ist Prepmymeal gut zum Abnehmen?
Kann es sein – die klaren Portionsgrößen und Nährwerte helfen, in einem moderaten Defizit zu bleiben.[9]

Ist Prepmymeal gut für Muskelaufbau?
Ja, als Proteinanker im Tag. Kombiniert mit Krafttraining kann es die Planung erleichtern.[5]

Fazit – lohnt sich Prepmymeal für dich persönlich?

Lass uns das Ganze kurz in Coaching-Manier auf den Punkt bringen.

Prepmymeal lohnt sich, wenn…

  • du konsequent an deiner Ernährung arbeiten willst, aber Kochen dein Engpass ist,
  • du bereit bist, für Bequemlichkeit + bessere Nährwerte etwas mehr zu zahlen,
  • du einen klaren Plan hast, wie viele Mahlzeiten pro Woche du damit abdecken willst.

Prepmymeal lohnt sich eher nicht, wenn…

  • du Spaß am Kochen hast und dir dafür Zeit nehmen kannst,
  • dir maximale Nährstoffqualität und Kontrolle über jede Zutat wichtiger sind als Convenience,
  • dein Budget straff ist.

Bonus: Konkreter 7-Tage-Einstiegsplan mit Prepmymeal

Wenn du Prepmymeal testen willst, ohne dich abhängig zu machen, kannst du so starten:

  • Tag 1–2: 1 Prepmymeal-Gericht am Tag (z. B. Abendessen), Rest selbst kochen.
  • Tag 3–4: 2 Prepmymeal-Gerichte an stressigen Tagen einsetzen.
  • Tag 5: Kein Prepmymeal – bewusst selbst kochen und vergleichen.
  • Tag 6–7: Mischung aus Prepmymeal & eigenem Kochen; Fazit ziehen.

Quellen & wissenschaftlicher Kontext (Auswahl)

  1. Offizielle Prepmymeal-Infos: Angebot & Versprechen
  2. Custom Boxen Übersicht: Zusammenstellung
  3. B2B Produktinfos & Lieferung: Produktdetails
  4. Sortiment Probierpakete: XL-Probierpaket
  5. Lepe M. et al.: Long-term efficacy of high-protein diets (PMC5644969)
  6. Nutzerbewertungen: Trustpilot Review
  7. Mills S. et al.: Benefits of home cooked meals (DNB)
  8. Produktlink: 6er Curry Abnehm-Box
  9. Rock CL. et al.: Portion-controlled prepackaged entrées Study
  10. Abo-Informationen: Landingpage 2024
  11. Verbraucherschutz-Bericht: Erfahrungsbericht
  12. Pasiakos SM et al.: High-Protein & Muscle Study (PubMed)

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David Bachmeier

TÜV-zertifizierter Personal Trainer, Berater & Therapeut
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